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Zusammenarbeit in der familienbezogenen Selbsthilfe

Gemeinsam Zukunft gestalten: Rückblick auf die Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2026

Wie kann die familienbezogene Selbsthilfe auch in Zukunft gut vernetzt, sichtbar und handlungsfähig bleiben? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden der Jahrestagung 2026 des Kindernetzwerks. Unter dem Titel „Zusammenarbeit in der familienbezogenen Selbsthilfe“ kamen Mitgliedsorganisationen, Expert:innen und Partnerverbände zusammen, um über die Zukunft der Selbsthilfe und die Chancen gemeinsamer Zusammenarbeit nachzudenken. Grundlage der Veranstaltung waren die Ergebnisse der Mitgliederbefragung im Rahmen des Projekts „Gemeinsam Digital Stark“.

Selbsthilfe gemeinsam weiterdenken

Zum Auftakt machte Dr. Henriette Högl deutlich, warum sich die Selbsthilfe gerade jetzt mit Fragen der Zusammenarbeit und Digitalisierung auseinandersetzen muss. Anschließend gab Verena Heinz vom BKK Dachverband e.V. Einblicke in die Erfahrungen eines großen Verbundnetzwerks und zeigte auf, wie eigenständige Organisationen gemeinsam handlungsfähig bleiben können.

Im Mittelpunkt des Vormittags standen die Ergebnisse unserer Mitgliederbefragung. Die Rückmeldungen machten deutlich, dass viele Organisationen vor ähnlichen Herausforderungen stehen: Informationen müssen leichter auffindbar sein, Wissen langfristig gesichert werden und die Zusammenarbeit zwischen Organisationen soll einfacher werden.

Besonders intensiv wurde darüber anschließend im World Café diskutiert. An vier Thementischen arbeiteten die Teilnehmenden zu den Bereichen Information, Wissen, Zusammenarbeit und Selbsthilfe-Netzwerk der Zukunft. Dabei entstanden zahlreiche Ideen und Anregungen für die weitere Projektarbeit. Immer wieder wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Informationsstrukturen, Wissenstransfer, generationenübergreifende Zusammenarbeit und niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten für die Zukunft der Selbsthilfe sind.

Impulse für die Zukunft

Auch am Nachmittag standen Zukunftsfragen im Mittelpunkt. Christoph Brosius zeigte in seinem Vortrag auf, wie aus digitalen Räumen lebendige Gemeinschaften entstehen können und welche Rolle Netzwerke dabei spielen können. Anschließend diskutierten Etienne Girardet und Lars Glöckner Chancen und Grenzen digitaler Zusammenarbeit und warfen gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Blick auf mögliche technische Entwicklungen.

Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung, die Diskussionen des Tages und die Erkenntnisse aus dem World Café bilden nun die Grundlage für die weitere Arbeit im Projekt „Gemeinsam Digital Stark“. Eine Konzeptgruppe wird die gesammelten Anforderungen und Fragestellungen in den kommenden Monaten weiterbearbeiten und Empfehlungen für die zukünftige Infrastruktur der Selbsthilfe erarbeiten.

Mitgliederversammlung 2026

Am darauffolgenden Tag fand die Mitgliederversammlung des Kindernetzwerks statt.

Die Mitglieder wählten Susann Schrödel erneut zur Vorsitzenden des Kindernetzwerks. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Lars Glöckner und Leonie Welsch gewählt.

Zu Beisitzer:innen wurden ernannt: Dr. med. Gaby Trost-Brinkhues, Elfriede Zoller, Elke Hauke, Dr. med. Richard Haaser, Caro Herz, Elfriede Zoller, Prof. Dr. Thorsten Langer, Stephanie Franke, Birgit Geisweid und Svenja Hartmann.

Wir gratulieren dem neu gewählten Vorstand herzlich und freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit für Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen.

Vielen Dank!

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referent:innen, Mitgliedsorganisationen, Gästen und Unterstützer:innen, die die Jahrestagung und Mitgliederversammlung mit ihren Ideen, Erfahrungen und Beiträgen bereichert haben.

Die zahlreichen Gespräche, Diskussionen und Begegnungen haben erneut gezeigt, wie viel Wissen, Engagement und Gestaltungswillen in der familienbezogenen Selbsthilfe steckt. Gemeinsam wollen wir die Zukunft der Selbsthilfe weiter gestalten.